Grand Casino Baden kämpft mit Sexismus Vorwürfen

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Werbung mit sexy Frauen ist nichts neues. Die Werbebranche unternimmt alles, um die Aufmerksamkeit der Menschen auf sich zu ziehen, manchmal auch mit einer lustigen Geschichte, so wie auch in einem Spot für Düngemittel aus Thailand. Das Grand Casino Baden in der Schweiz nutzt diese Taktik auch, um auf sich aufmerksam zu machen und steht daher schon wieder in der Kritik. Abgebildet ist das Model Sira Topic, die leicht bekleidet für das Casino wirbt.
Die SP findet diese Werbung allerdings zu sexistisch und die Kampagne wurde in der letzten Generalversammlung des Stadtcasinos zur Diskussion. SP-Einwohnerrätin Andrea Arezina findet die Werbung sexistisch, da das beworbene Glücksspiel-Produkt gar nichts mit leicht bekleideten Frauen zu tun hat. Die Werbung sei ein “billiger Griff in die sexistische Mottenkiste”. Daher forderte sie die Stadt Baden dazu auf sich für die Einstellung der Werbekampagne einzusetzen.
Auf der anderen Seite findet Stefanie Heimgartner (SVP), die Vizepräsidentin und Grossrätin des


EU-Kommission droht Deutschland mit Vertragsverletzungsverfahren

EU Kommission

Seit der Glücksspielstaatsvertrag im Jahr 2011 aufgesetzt wurde steht er unter heftiger Kritik der EU-Kommission und der Vereinigungen für Glücksspiel in Deutschland. Nun hat die EU-Kommission ihren Standpunkt in einem EU-Pilot bekräftigt, was die Vorstufe eines Vertragsverletzungsverfahren ist. Die größten Kritikpunkte sind weiterhin das Sportwetten-Monopol, die Verbote von Online Casinos und Online Poker-Angeboten und die Einschränkung der Lotterien. Des Weiteren kritisierte die Kommission auch die generell uneinheitlichen Regulierungen für Glücksspiel. Zum Beispiel sollten 20 Sportwetten-Konzessionen vergeben werden, wobei diese Vergabe allerdings letztes Jahr gescheitert ist.
Renatus Zilles, der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Verbandes für Telekommunikation und Medien (DVTM) sagte aus, dass der Glücksspielstaatsvertrag gescheitert sei und das Land eine neue liberale, berechenbare und verbraucherfreundliche Regulierung benötige. Der Verband fordert eine Debatte, die die Regulierung des Glücksspiels in Deutschland neu aufstellen soll. Da die Beliebtheit von Online Glücksspiel immer weiter steigt ist es wichtig dieses sicher für Staat und Spieler zu integrieren.
Laut Glücksspielstaatsvertrag


Komplizen betrügen Casino in Kolbermoor mit geplantem Raubüberfall

Einsatzwagen

Am 27. Juni ging bei der Polizei in Kolbermoor eine Meldung ein, dass das Casino überfallen wurde. Der Mitarbeiter, der den Vorfall meldete sagte aus, dass ein maskierter Mann das Casino gegen 2.40 Uhr betrat und ihn mit einer Pistole bedrohte. Der Mann verlangte einen vierstelligen Betrag von dem Angestellten und floh danach aus dem Casino. Bei den Ermittlungen der Polizei in der Nacht verdichteten sich bereits Hinweise, dass der Angestellte mit dem Räuber zusammen gearbeitet haben könnte.
Schon am Sonntag wurde ein 20-jähriger Mann in seiner Wohnung festgenommen und gleich am nächsten Tag auch der Angestellte des Casinos. Die Polizisten stellten einen Gasrevolver und einen Teil der Beute sicher. Die beiden hatten sich den Betrag bereits geteilt. Es handelte sich anscheinend um einen geringen Betrag im vierstelligen Bereich.
Die Kriminalpolizei aus Rosenheim ermittelt nun gegen die beiden Tatverdächtigen wegen Vortäuschung eines Raubes und Diebstahl mit Waffennutzung. Beide Tatverdächtige haben die Tat


Konzept der Spielbanken in Rheinland-Pfalz nicht aufgegangen

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Die Spielbanken in Rheinland-Pfalz haben momentan große Schwierigkeiten und kämpfen mit sinkenden Umsätzen. Das war auch schon vor vier Jahren der Fall, und um dagegen vorzugehen, wurde ein Konzept entwickelt, bei dem die Spielbanken im Stil von Las Vegas nicht nur Glücksspiel, sondern auch Unterhaltung und besondere Veranstaltungen anbieten sollten. Das Konzept ist aber leider nicht aufgegangen und nun kriselt es wieder sehr bei den Spielbanken.
Das Problem ist aber leider nicht das Angebot der Spielbanken, sondern der allgemeine Rückgang der Bruttospielerträge der Spielbanken, da immer mehr Spieler ins Internet abwandern und sich nicht mehr die Mühe machen in die Spielbank zu gehen. Daher sind die Umsätze in den meisten Spielbanken in Deutschland schon in den letzten Jahren deutlich gesunken und einige mussten als Konsequenz daraus ihre Türen schließen. Andere, so wie die Spielbanken in Rheinland-Pfalz, versuchten sich neu zu erfinden und ihr Angebot zu erweitern, damit der Besuch der Spielbank


Neue Gutachten: Glücksspielstaatsvertrag verstößt gegen EU-Recht

Eu Kommission

Der Glücksspielstaatsvertrag in Deutschland ist immer wieder Teil von Debatten. Jetzt haben zwei unabhängige Professoren Gutachten vorgelegt, die die rechtliche Lage des Glücksspielstaatsvertrages beurteilen, und beide kommen zu dem eindeutigen Schluss, dass die Regelungen illegal sind und gegen das Europarecht verstoßen.
Der Verfassungsrechtler Prof. Dr. Hans Dieter Jarass zeigt in seinem Gutachten auf, dass der Glücksspielstaatsvertrag zum einen gegen das EU-Recht verstößt und zum anderen auch die selber gesetzten Ziele verfehlt. Das Staatsmonopol für Lotterien ist entgegen der EU-Richtlinie für Dienstleistungs- und Niederlassungsfreiheit und da es keine ausreichende Rechtfertigung für dieses Monopol gibt, ist es rechtwidrig. Die Begründung war ein Monopol zu haben, um die Spieler zu schützen und kriminelles Verhalten einzudämmen. Allerdings ist davon nichts zu spüren. Ganz im Gegensatz dazu sind die Werbeausgaben der Lotterien um 50% gestiegen, was im Gegensatz zum Spielerschutz steht und damit das Ziel verfehlt wurde. Das Staatsmonopol greift zusätzlich auch in die unternehmerische Freiheit


Novomatic erwirbt 8% der Österreichischen Lotterien

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Vor einigen Tagen hat der österreichische Glücksspiel-Riese Novomatic bekannt gegeben, dass sie knapp 8% Anteile der Österreichischen Lotterien (ÖLG) von der B&C Holding erworben haben. Die ÖLG gehört mehrheitlich zu der Casinos Austria Gruppe und Novomatic ist nun ein Teil davon. Wie viel der österreichische Glücksspiel-Anbieter für diese Anteile bezahlt hat wurde nicht mitgeteilt.
B&C bestätigte den Kauf und sagte aus, dass die ÖLG von dem Wissen von Novomatic in der Glücksspielbranche und der langjährigen Erfahrung profitieren wird. Andere Teilhaber der ÖLG sind nicht nur die Casinos Austria Gruppe, sondern auch der ORF und mehrere Banken, dabei auch die Kirchenbank Schelhammer & Schattera. Mehrere Teilhaber haben auch bestätigt, dass sie ihre Anteile verkaufen möchten, wenn der Preis stimmt. Dabei hat zum Beispiel auch der Finanzminister Schelling sein Interesse bekundet diese Anteile zu kaufen, damit sie später gewinnbringend weiterverkauft werden können.
Die Österreichische Lotterie verzeichnete im letzten Jahr einen Umsatzanstieg von 3,05 auf


Einnahmen des Staates durch Lottospiele

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In Deutschland sind die Lottospiele mitunter die beliebteste Form des Glücksspiels, aber wohin geht eigentlich das Geld, das die Spieler für ihr Ticket bezahlen? Wie viel geht in den Lotto-Topf und wie viel bekommt der Staat?
Laut einer Umfrage von Forsa gehört das Lotto 6 aus 49 zu den beliebtesten Glücksspielen in Deutschland. Insgesamt gibt es 16 Lottogesellschaften, die im Jahr 2013 rund €7 Milliarden erwirtschaftet haben. Die Hälfte der Einsätze der Spieler wird wieder an diese ausgeschüttet, im letzten Jahr waren es damit knappe €3,4 Milliarden. 23% der Einnahmen gehen aber an den Staat, der diese Einnahmen für festgelegte Zwecke verwendet, dabei zum Beispiel Jugendprojekte, Sportförderung oder Umweltprojekte. Weitere 16,7% fließen als Lotteriesteuer in den Länderetat und können von den Verwaltungen für generelle Ausgaben genutzt werden. Die Lottoannahmestellen bekommen eine Provision von 7,5% und die restlichen 2,8% stehen den Lottogesellschaften für die Verwaltung und den Betrieb zu.
Damit gehört Lotto zu


888, Amaya und GVC Holdings geben Gebote für Bwin.Party ab

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Das Unternehmen Bwin.Party sucht momentan nach einem Käufer. Vor kurzem gab Casino-Riese 888 sein Gebot ab, wobei die Höhe allerdings nicht mitgeteilt wurde. Das Angebot von 888 ist eine Mischung aus Geld und Aktien-Teilhaberschaft und die Mehrheit der Aktionäre des Unternehmens haben dem Angebot und seiner Höhe zugestimmt.
Nach dem Gebot von 888 Holdings gaben auch Amaya Gaming zusammen mit GVC Holdings ein Gebot ab, um gegen die Übernahmepläne von 888 vorzugehen. Das Gebot des Zusammenschlusses der beiden Unternehmen liegt bei 1,5 Milliarden Euro. Amaya hat bereits PokerStars und FullTilt in seinem Besitz, die beiden größten Poker-Netzwerke der Welt.
Das Unternehmen Bwin.Party wurde 2011 aus den zwei Firmen Party Gaming und Bwin Interactive Entertainment gegründet. Mittlerweile beschäftigt es über 2.300 Mitarbeiter in mehreren Ländern und verzeichnete letztes Jahr Umsätze von knapp 612 Millionen Euro.
Die Unternehmensgruppe 888 Holdings ist nicht ganz so groß wie Bwin.Party, gehört aber zu einem der größeren Glücksspiel-Anbieter. Es


EU Kommission plant keine EU-übergreifenden Glücksspielgesetze

EU Kommission

Das Glücksspiel in Europa ist schon seit einigen Jahren ein kritischer Punkt, an dem sich die Meinungen der Länder spalten. Es ist zwar auf der einen Seite so, dass die Länder alle ihre eigenen Glücksspiel-Gesetze verabschieden dürfen, diese sollen aber mit EU-Recht konform sein und den freien Handel von Dienstleistungen nicht beeinträchtigen. Das ist allerdings in vielen Ländern nicht der Fall, wie auch in Deutschland und Österreich. Hier gibt es keine richtige Regelung und Online Glücksspiel, Sportwetten und Poker sind weiterhin bei den meisten Anbietern verboten.
Die Europäische Kommission hat nun bestätigt, dass es keine einheitliche Gesetzgebung für Glücksspiel in Europa geben wird und die Länder weiterhin ihre eigenen Gesetze verabschieden dürfen. Das wurde nun von der EU Kommissarin Elżbieta Bieńkowska bestätigt, nachdem EU Parlamentsmitglied Mara Bizzotto um Aufklärung über die Regelungen gebeten hatte. Angestoßen hatte die Anfrage das Verbot der Spielautomaten in Wien, welches geschätzte 43 Millionen Euro weniger für


Pentagon-Angestellte benutzten Firmen-Kreditkarten für Glücksspiel

Pentagon

Vor einigen Tagen wurde bekannt, dass einige Angestellte des US-Amerikanischen Verteidigungsministeriums Pentagon die von der Regierung ausgestellten Kreditkarten für die dienstliche Nutzung auch für private Zwecke benutzt haben, dabei vor allem Glücksspiel und Dienste in Erotik-Clubs. Dieses kam in einer internen Prüfung zum Vorschein. Die Kreditkarten sind eigentlich zur Kostendeckung für Spesen auf Dienstreisen und dürfen nicht für private Zwecke benutzt werden.
Um wie viele Angestellte es sich bei dem Vorfall handelt ist nicht bekannt gegeben worden, aber es wurden fast $1 Million für Glücksspiel und fast $100.000 in den Erotik-Clubs ausgegeben. Es sind sowohl zivile, als auch militärische Angestellte, die die Kreditkarten in Casinos von Las Vegas und Atlantic City benutzten. Warum die Angestellten die Kreditkarten benutzt haben ist unklar, ein Grund kann aber sein, dass sie nicht wollten, dass die Beträge auf den eigenen Kreditkarten auftauchen, damit zum Beispiel der Ehepartner nichts davon mitbekommt.
Viele der Beschuldigten haben die Kosten