Wachsender Druck bei Spielhallenbetreibern

Illegales Glücksspiel

Anbieter von Glücksspielen haben es in jüngster Zeit nicht leicht. Die Neuregelungen des Glücksspielstaatsvertrages, deren Umsetzung 2017 geplant ist, veranlassen auch bei legalen Glücksspielanbietern große Existenzängste. Die Betreiber befürchten, dass es im nächsten Jahr einen radikalen Rückgang von Spielhallen geben wird, da die neuen Vorschriften unter anderem viel weniger Lizenzen zulassen und einen Mindestabstand von 350 Metern zwischen Spielhallen fordern. Pro Standort wird ab kommendem Jahr nur noch eine Lizenz vergeben. Schätzungen zufolge bedeutet dies, dass es einen Spielhallenabbau von rund 80 Prozent geben wird. Einhergehend mit dem Abbau der Spielhallen werden auch bisherige Steuereinnahmen drastisch zurückgehen.
Illegale Angebote aus dem Internet
Neben dieser rückläufigen Entwicklung zieht es vor allem junge Spieler zu Angeboten aus dem Internet. Staatliche Glücksspielanbieter kritisieren diesen Trend stark, denn der Onlinemarkt ist nur schwer regulierbar und die Angebote zumeist illegal. Oftmals ist den Spielern nicht bewusst, dass sie Angebote von illegalen Anbietern nutzen. Viele Anbieter aus dem


Vorsicht vor Betrugsmasche

Betrugsmasche

Erst vergangenen Montag flogen Betrüger mit ihrer Abzocke über das Telefon in Friedrichshafen auf. Die Täter gaben sich am Telefon an zwei aufeinanderfolgenden Tagen als Beamte aus und forderten eine Frau aus Friedrichshafen auf, einen hohen Geldbetrag zu überweisen. Die Polizei hat sich mittlerweile eingeschaltet und warnt nun vor der raffinierten Betrugsmasche der Täter.
Telefonanrufe mit Zahlungsforderung
Die Betrüger versuchen ihren Opfern über das Telefon Geld aus der Tasche zu ziehen und fordern die Überweisung von mehreren Tausend Euro. Als Begründung für diese Zahlung wird die angebliche Teilnahme an einem Glücksspiel unterstellt. Die über 60 Jahre alte Dame aus Friedrichshafen durchschaute das Betrugsspiel glücklicherweise schnell und wendete sich nach der zweiten Zahlungsforderung über das Telefon direkt an die Polizei vor Ort. Im ersten Anlauf gab sich der Täter als ein Herr vom Oberlandesgericht München aus. Nachdem die ältere Frau nicht auf die Zahlungsforderung einging und den Betrag von 3000 € nicht bezahlte,


Das Ende des Lottos

Ende des Lottos

Lotto erlebt seit einigen Jahren stark rücklaufende Zahlen und das, obwohl die Glücksspielbranche einen starken Boom erlebt. Die Konkurrenz aus dem Internet und den halblegalen Sportwettbüros wächst stetig, auch wenn die rechtliche Grundlage nach wie vor fehlt. Lotto unterliegt derzeit noch dem staatlichen Monopol und es scheint, als ob es in kommender Zeit noch keine Öffnung des Marktes für Wettbüros oder Onlinecasinos geben wird, da der Glücksspielstaatsvertrag von den Bundesländern immer noch hochgepriesen wird.
Länder halten am Glücksspielstaatsvertrag fest
Glaubt man den Zahlen, hat sich die Zahl der Lottospieler seit dem Jahr 2009 um die Hälfte reduziert, während der unkontrollierte illegale Glücksspielmarkt weiter wächst. Demnach bleiben die Ansprüche des derzeit noch geltenden Glücksspielstaatsvertrages, Spielsucht zu bekämpfen und den Markt zu regulieren, auf der Strecke. Außerdem verzichten die Länder dadurch auf Steuereinnahmen in Millionenhöhe. Ein weiterer vermeintlicher Grund warum sich die Länder noch gegen eine Gesetzesänderung und damit gegen das staatliche Lottomonopol wehren,


Debatte um neue Steuer

Wettbürosteuer

Seit Mitte letztes Jahres steht die Einführung einer Wettbürosteuer in der Stadt Menden im Gespräch. Nun zeigt sich in erneuten Diskussionen, dass es nach wie vor unklar ist, ob die erweiterte Vergnügungssteuer erhoben werden soll. Während sich die Partei der Linken weiterhin für die Steuer ausspricht gab es vonseiten der Stadtverwaltung Menden Gegenstimmen dazu. Thomas Thiesmann, Fraktionssprecher der Linken, betonte erneut die Bedeutsamkeit einer solchen Vergnügungssteuer im Hinblick auf die Bekämpfung von Spielsucht und Spielerschutz. Laut dem Vertreter der Linken ist die Steuer außerdem ein geeignetes Mittel um das Glücksspiel generell einzudämmen und dem sogenannten „Trading-down“-Effekt entgegenzusteuern der sich zwangsläufig durch die starke Casinozunahme entwickelt.
Steuereinnahmen sind rechtens
Da im Jahr 2014 die Zulässigkeit einer Wettbürosteuer noch unklar war, musste diese vorrangig geprüft werden und konnte nun, fast 2 Jahre später, bestätigt werden. Aufgrund dieser positiven Ausgangslage wurde der Antrag erneut gestellt.
Die Wettbürosteuer würde der Stadt Menden laut den aktuellen Berechnungen 17


Eurojackpot geknackt

Eurojackpot

Ein aus dem Rheinland stammender Lottospieler hat vergangene Woche den bisher höchsten Lottogewinn Deutschlands geknackt. Die Rekordsumme von 76,8 Millionen Euro ist damit noch mal wesentlich höher als der Jackpot, der Anfang des Jahres ausgezahlt wurde. Der damalige Gewinner aus dem Rheinland konnte sich über 49,7 Millionen Euro freuen. Laut Axel Weber, dem Westlotto – Sprecher handelt es sich beim aktuellen Lottogewinner um einen Einzelgewinner, auf dessen Rückmeldung immer noch gewartet wird.
Wer ist der glückliche Gewinner?
Die Identität des Gewinners ist bisher noch unbekannt und wird auch vonseiten der Lottogesellschaft vorerst geschützt. Ein Lottogewinn kann der Beginn einer großen Lebensveränderung darstellen. Aus diesem Grund wird geraten sich anfänglich zu dieser Neuigkeit bedeckt zu halten, bis man den Gewinn realisiert hat und sich wohl überlegt hat, wie es weiter geht. Axel Weber rät dazu, die Gewinnnachrichten am Anfang nur mit sehr nahe stehenden Menschen zu teilen. Die glücksbringenden Zahlen des Eurojackpots wurden


Strengere Vorschriften für Spielcasinos – das “Mindestabstandsgesetz” kommt

Casino Berlin

In der letzten Woche wurde in Berlin eine Ergänzung zum bisherigen Spielhallengesetz verabschiedet. Dieses umgangssprachlich genannte “Mindestabstandsgesetz” soll, so die Hoffnung der Politiker, die Anzahl der Spielhallen in Berlin auf die Hälfte reduzieren. Das Mindestabstandsgesetz schließt demnach an die Vorschriften des Spielhallengesetzes von 2011 an und baut diese aus.
Erweiterung des Spielhallengesetzes
Das Spielhallengesetz schreibt bereits vor, dass zwischen neuen Spielcasinos und Kinder – und Jugendeinrichtungen ein Mindestabstand von 500 Metern bestehen muss. Durch das neue Gesetz stehen aber auch bereits lizenzierte Spielcasinos unter strengeren Vorschriften. Ab dem 31. Juli 2016 verlieren diese Spielhallen ihre Genehmigungen und müssen einen neuen Antrag auf Erlaubnis stellen. Die große Wunschvorstellung in Berlin ist, dass sich die Zahl der Spielcasinos durch diese neuen Vorschriften ab Mitte des Jahres drastisch reduzieren wird. Das “Mindestabstandsgesetz” enthält neben den Regelungen zum Mindestabstand auch die Vorschriften für die neu einzuholenden Genehmigungen.
Strenge Auflagen
Spielhallenbetreiber, die sich bis zum 31. Juli 2016 nicht


Spielbanküberfall – Täter auf der Flucht

Überfall

Letzte Woche, in der Nacht auf Freitag den 11. März, wurde in der Stadt Reichenhall in Bayern eine Spielbank überfallen. Von dem Täter gibt es bislang nur wenige Spuren. Er soll muskulös gebaut und tätowiert sein sowie in etwa 175 cm groß. Der Überfall ereignete sich gegen 1.50 Uhr am Freitagmorgen, wobei der bewaffnete Täter die Angestellten der Spielbank mit einer Schusswaffe einschüchterte.
Casinogast wurde zum Täter
Der Mann war bis kurz vor seiner Tat selbst als Gast in dem Casino. Vor seiner Flucht zwang er die Angestellten ihm eine größere Summe Bargeld auszuhändigen und ist seitdem spurlos verschwunden. Die Polizei hat unmittelbar nach der Tat eine große Fahndungsaktion gestartet und ist für jegliche Hinweise dankbar. Zusätzlich hat sich die Kriminalpolizeiinspektion Traunstein eingeschaltet und die Leitung des Falles übernommen. Die Ermittlungen sind nun in vollem Gange und die Polizei ist wachsam. Da es sich bei dem Täter um einen der letzten Casinogäste


Onlinecasinos – Gesetze schaffen Konflikte

Gesetze

In Deutschland wird das Glücksspiel durch den Glücksspielstaatsvertrag geregelt. Diese gesetzlichen Bestimmungen regeln allerdings nur die Grundlagen für den Betrieb von Spielcasinos und stellen keine Bedingungen für Onlinecasinos dar. Während die Regelungen für Spielcasinos sehr streng gehalten sind, bewegen sich Onlinecasinos nach wie vor in einer rechtlichen Grauzone.
Branche bietet großes Potenzial
Der Onlinemarkt für Glücksspiele ist in den letzten Jahren deutlich gewachsen und machte bereits 2010 einen Umsatz von 3,4 Milliarden Euro. Anhand dieser Zahl lässt sich erkennen, dass der Onlineglücksspielmarkt einen starken Aufschwung in den letzten Jahren erlebt hat und nicht umsonst neben China als der größte Onlinemarkt weltweit gewertet wird. Obwohl die Branche durch steuerliche Einnahmen ein großes finanzielles Potenzial für den Staat besitzt, existiert aber bisher nur das Online-Glücksspielgesetz, welches in seiner Ausführung einige Mängel und Widersprüchlichkeiten aufweist. In seinem Kern liegt das Problem der Legalisierung jedoch darin, dass neben dem Glücksspielstaatsvertrag zwei weitere Gesetze verabschiedet wurden, die


Staat greift ein – keine endgültige Lösung in Sicht

Spielsucht

In Nordrhein-Westfalen soll sich im kommenden Jahr einiges ändern. Im Sommer 2017 soll die Zahl der Spielhallen radikal reduziert werden um süchtigen Spielern das Spielen zu erschweren und Ihnen damit zu helfen. So hatte sich Barbara Steffens, Gesundheitsministerin aus NRW, ganz klar dafür ausgesprochen und deutlich gemacht, dass der Spielerschutz Priorität hat und wirtschaftliche Interessen erst mal zweitrangig sind.
Politischer Erfolg bleibt fragwürdig
Doch fraglich bleibt ob die Verwirklichung des Glücksspielstaatsvertrags von 2012 tatsächlich dabei hilft, süchtige Spieler langfristig umzuerziehen oder eventuell dafür sorgt das Problem weitestgehend zu verschleiern. Indem man das legale Spielangebot eindämmt zwingt man süchtige Spieler dazu illegale Wege zu suchen, um ihre Sucht auszuleben und damit wäre der geplante politische Eingriff kläglich gescheitert. Die meisten Spieler würden in diesem Fall auf Spielangebote aus dem Internet zurückgreifen, die für den Staat völlig unkontrollierbar geworden sind. Sinnvoller scheint es daher, das Spielangebot kontrolliert und zielgerichtet einzudämmen und parallel Suchtprävention zu


Automaten – Geschäft in Gefahr

Spielhalle

Mit dem Glücksspielstaatsvertrag von 2012 entstanden einige Änderungen in der Glücksspielbranche. Besonders betroffen davon sind Spielhallenbetreiber in Nordrheinwestfalen, die sich nun mit großen Bedenken zu den Neuregelungen äußerten. Laut dem Deutschen Automaten-Verband (DAV) entstehen durch die Umsetzung vor allem viele Nachteile für die Besucher und Betreiber von Spielhallen. Sollte sich nichts mehr an der Gesetzeslage ändern, müssen in den kommenden zwei Jahren im Schnitt vier von fünf Spielhallen geschlossen werden.
22.000 Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel
Der Hauptgrund dieser radikalen Eindämmung liegt im hohen Suchtpotenzial des Glücksspiels begründet. Mit der Reduzierung des Angebots steigen laut Ministerin Barbara Steffens die Chancen, die Spielsucht dauerhaft besser zu kontrollieren. Die Schließung der Betriebe bedeutet auf der anderen Seite den Verlust von 22.000 Ausbildungs – und Arbeitsplätzen. Ein weiteres Argument der Spielhallenbetreiber ist, dass die Mitarbeiter mittlerweile sehr gut geschult sind, um adäquat mit dem Thema Spielsucht umzugehen und die Kunden außerdem durch gezielte Konzepte vorbeugend