Weitere Steuererhöhungen beim Glücksspiel

spielautomaten

In Biedenkopf soll einem neuen Beschluss zu Folge die Steuer für den Betrieb von Spielapparaten erhöht werden. Dies erfolgte im Rahmen einer Versammlung der Stadtverordneten, wobei eine Erhöhung des Hebesatzes von 15 auf 16 Prozent beschlossen wurde.
Die derzeitigen Einnahmen der Stadt aus diesen Steuern betragen etwa 200.000 Euro. Der Bürgermeister rechnet im Zuge der Erhöhung mit, um 11.000 Euro steigenden Einnahmen, aus der Steuer für Spielapparate.
Die Richtlinie für die Erhöhung einer solchen Steuer ist, dass nicht von einer erdrosselnden Wirkung ausgegangen werden darf. Somit darf die wirtschaftliche Existenz der Spielbetreiber nicht als Folge einer Erhöhung der Steuern gefährdet werden. Seitens des hessischen Städtetags wird eine Erhöhung dieser Steuer in Stufen angeraten. So könnte man die Auswirkungen genau beobachten.
Die genaue Beobachtung der Auswirkungen erfolgte auch bei der letzten Steuererhöhung um 2 Prozent. Als Folge dieser hat sich keine signifikante Abnahme der Spielautomaten mit Gewinnchance gezeigt. Von insgesamt 64 Automaten war es


Die erste Spielhalle nur für Frauen

spielgeräte

In Hagen hat ein Betreiber von 6 Spielhallen ein Experiment gewagt, indem er in einer Spielhalle nur noch Frauen den Zutritt gewährt. Er hat sich zu diesem Schritt entschlossen, als er bemerkte, dass immer mehr weibliche Kundschaft seine Etablissements aufsucht.
Derzeit sind acht Spielgeräte in der Spielhalle mit dem Namen „Lady“ im Einsatz. Das Angebot soll jedoch um einen Saal mit Billardtischen erweitert werden.
Eine Stammkundin gibt an im Durchschnitt drei Mal die Woche im „Lady“ zu verbringen und dabei bis hin zu einem Betrag von 70 Euro zu setzen. Sie lobt die Idee des Betreibers, da man als Frau nicht von Männern belästigt wird und sich in entspannter und spaßiger Atmosphäre mit anderen Frauen austauschen kann. Persönlich betreibe sie dieses Hobby, da es ihr dabei hilft nach der Arbeit gut runterzukommen. Die Spielhalle lässt sich also durchaus mit einem Kaffeeklatsch mit Freundinnen vergleichen.
Der sozialpsychiatrische Dienst von Hagen findet die Idee des


Weniger Spielhallen in Berlin und dafür höhere Umsätze

Spielhalle

In der deutschen Hauptstadt gehen die Pläne zur Reduzierung der Spielhallen anscheinend auf. Seit letztem Jahr ist die Anzahl der Spielhallen um 20 gesunken und damit gibt es nur noch 544 Spielotheken. Auch die Anzahl der Spielautomaten verringerte sich dadurch um 266 auf 4906. Die meisten Spielhallen befinden sich in den Bezirken Mitte, Charlottenburg-Wilmersdorf und Friedrichshain-Kreuzberg.
Dieser Rückgang ist unter anderem auf das verschärfte Spielhallengesetz zurückzuführen, das vor einiger Zeit eingerichtet wurde, um den Jugendschutz und Spielerschutz zu verbessern. Zum Beispiel gibt es Mindestabstände für Spielhallen, oder diese dürfen sich nicht in Kita oder Schulnähe befinden.
Auf der anderen Seite hat sich die Nutzung dieser Automaten verstärkt und der Staat nahm im Jahr 2014 39,9 Million Euro Vergnügungssteuer ein, ganze 600.000 mehr als im Vorjahr. Auch dieses Jahr werden wieder um die 40 Millionen Euro erwartet.
Das Jahr 2016 wird für die Betreiber sehr interessant werden, denn dann laufen alle Konzessionen für Spielhallen


Manipulierte Spielautomaten in Dortmund

Vor kurzem wurde eine Gruppe Computerbetrüger bei einer Großrazzia festgenommen. Es wurden dabei von der Polizei Gelsenkirchen in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Essen eine Vielzahl an Haftbefehlen und Durchsuchungsbeschlüssen ausgeführt. Es wurden zum gleichen Zeitpunkt insgesamt 125 Geschäfte und Wohnungen in 6 Bundesländern durchsucht. Der Schwerpunkt der Aktion war aber in Gelsenkirchen und vier der durchsuchten Geschäfte befanden sich in der Innenstadt von Dortmund. Die Polizei rückte zum Teil mit schwer bewaffneten Spezialeinsatzkommandos aus. Bei der Großrazzia konnten diverse Beweismittel beschlagnahmt werden.
Schwerpunkt der Razzia befand sich in vielen Städten in Nordrhein-Westfalen, aber auch in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz, Saarland und Niedersachsen wurden Razzien durchgeführt.
Hauptanklagepunkt ist, dass die Gruppe der Computerbetrüger viele Spielautomaten manipuliert haben soll, um dabei die Gewinnausschüttung zu manipulieren. Dabei waren die Spielautomaten so eingestellt, dass die Spieler wenig Chancen auf einen Gewinn hatten. Der geschätzte Schaden beträgt wohl mehrere Millionen Euro. Dabei wurden nicht nur die


Trotz Automatenverbot müssen Anbieter in Wien Steuern bezahlen

Letztes Jahr wurde bekannt gegeben, dass das kleine Glücksspiel in Wien ab Anfang dieses Jahres verboten werden soll. Viele Betreiber haben sich natürlich darüber beschwert und Einspruch gegen die Maßnahme eingereicht, da viele Unternehmer noch eine gültige Konzession besitzen, zum Teil sogar für mehrere Jahre. Da die Konzession ein rechtskräftiges Papier ist, fühlen sich die Betreiber nun übergangen.
Die meisten Betreiber haben ihre Spielautomaten Anfang des Jahres abgebaut. Nun gab es leider auch einige, die diese Veränderung nicht mitbekommen haben und die Spielautomaten weiterhin in Betrieb ließen. Die Finanzpolizei unternahm Anfang des Jahres einen Großeinsatz, bei dem über 50 Automaten sichergestellt wurden und die Betreiber jetzt entsprechende Strafen erhalten werden.
Ein weiteres Problem ist die Vergnügungssteuer. Diese muss bezahlt werden, wenn ein Automat für Glücksspiel angemeldet ist. Durch das Verbot, das natürlich nicht vorgesehen war, haben die Betreiber natürlich nicht daran gedacht die Automaten abzumelden. Die Stadt Wien hat nun auch am


Kleines Glücksspiel in Wien verboten – Novomatic reicht Klage ein

Das Kleine Glücksspiel in Österreich ist schon seit einiger Zeit in den Schlagzeilen. Anfang Dezember wurde entschieden, dass ab Beginn des neuen Jahres das kleine Glücksspiel, also alle Spielhallen mit Spielautomaten, in Wien verboten werden sollen.
Der österreichische Betreiber Novomatic hat nun dagegen Einspruch eingelegt und dem Bürgermeister von Wien und dem Finanzminister Gutachten vorgelegt. Anscheinend liegt eine mangelnde gesetzliche Grundlage für das Verbot vor. Novomatic wird sich weigern, dem Verbot nachzukommen und seine Spielautomaten nicht abschalten. In Wien betreibt der Anbieter etwa 1.500 Spielautomaten in mehreren Spielhallen. Insgesamt gibt es 2.700 Spielautomaten in Wien.
Novomatic hat angekündigt, dass das Unternehmen im Falle der Beschlagnahmung von auch nur einem Spielautomaten Klage beim Verfassungsgericht einreichen wird. Der Betreiber hat Konzessionen für den Betrieb der Spielhallen, wobei manche dieser noch bis 2017 gültig sind. Das wird natürlich im nächsten Jahr für viel Ärger sorgen.
Das Glücksspielgesetz in Österreich regelt, dass die Länder selber über


Spielhalle oder Casino – ein großer Unterschied

Die Spielhallen und Spielotheken in Deutschland haben nur Spielautomaten. Seit einiger Zeit müssen die Betreiber auch außen an der Fassade deutlich machen, um was für eine Einrichtung es sich handelt. Im Grunde dürfen nur staatliche Spielbanken das Wort Casino im Namen tragen. Wenn es sich um eine Automatenspielhalle handelt, dann darf diese nicht ‘Casino’ im Titel haben. Die Regelung soll die Spieler vor der Annahme schützen, dass es sich bei der Spielhalle um eine vom Staat betriebene handelt. Eine Spielbank bietet konzessioniertes Glücksspiel an, bei dem die Betreiber eine staatliche Konzession erhalten und damit dann auch das große Glücksspiel, wie beispielsweise Roulette und Black Jack anbieten dürfen.
Diese Regelung gibt es seit 2012 und sie wurde mit dem Glücksspielstaatsvertrag eingeführt. Der Ort Waltrop in Nordrhein-Westfalen hat aber seine ganz eigenen Regelungen und hält sich nicht an die Kennzeichnungspflichten. Es gibt immer noch einige Spielhallen, die das Wort ‘Casino’ im Namen