Bremer Spielbank möchte jetzt auch Gemälde verkaufen

Vor einigen Wochen berichteten wir über die Spielbank Aachen, die zwei Gemälde von Andy Warhol versteigert, um damit der schwierigen finanziellen Situation entgegen zu wirken. Der Betreiber Westspiel wurde dafür stark von der Kulturstaatsministerin Monika Grütters von der CDU kritisiert, da es sich bei dem Verkauf dieser Kunstwerke um einen Tabubruch handelte und die Gemälde deutsches Kulturgut seien.
Nun möchte Westspiel, die auch die Bremer Speibank betreiben, weitere Gemälde versteigern lassen. Die Spielbank in Bremen ist im Besitz von zwei Gemälden von der Künstlerin Paula Modersohn-Becker. Diese Gemälde befinden sich seit den 80er Jahren als Dauerleihgabe in dem gleichnamigen Bremer Museum. Das Museum möchte die Bilder natürlich behalten, der Betreiber Westspiel will sie aber lieber versteigern und den Erlös für die Sanierung des Unternehmens benutzen.
Paula Modersohn-Becker lebte von 1876-1907 und malte Bilder im Stil des früheren Expressionismus. Die Gemälde sind 1902 entstanden und heißen “Häuser, Birken und Mond” und “Anbetung”. Wie


Die Glücksspiel-Regulierung in Deutschland

Die Deutschen spielen gerne Glücksspiele, wie beispielsweise Poker, Sportwetten und Casinospiele. Es gibt viele Spielbanken und Spielhallen und mittlerweile erfreut sich auch Online Glücksspiel einer immer größerer werdenden Fangemeinde. Was aber vielen nicht klar ist, ist, dass Online Glückspiel nicht richtig reguliert ist. In landbasierten Casinos und Spielhallen zu spielen ist genau reguliert und es gibt klare Richtlinien, an die sich die Betreiber halten müssen. Auch steuerlich ist alles geregelt. Online Glücksspiel ist in Deutschland aber rechtlich gesehen verboten. Da diese Gesetze aber nicht durchgesetzt werden und zu schwammig sind, befindet sich Online Glücksspiel in Deutschland in einer Grauzone. Die Deutschen spielen weiterhin bei vielen Anbietern aus dem Ausland und am beliebtesten sind Sportwetten.
Die Glücksspielregelungen in Deutschland sind sehr widersprüchlich und undurchsichtig. Da Schleswig-Holstein dem Glücksspielstaatsvertrag vorerst nicht zugestimmt hatte konnte das Bundesland Glücksspiel-Lizenzen ausstellen. Dort ist es zum Beispiel legal gewesen Online Poker, Sportwetten und Casinos anzubieten. Mittlerweile trat


Zynga gibt das klassische Poker wieder frei

Bei dem Spielentwickler Zynga geht es auf und ab. Schon seit einiger Zeit hat das für Social Media Gaming bekannte Unternehmen Schwierigkeiten, und sich seitdem auch davon nicht so richtig erholt. Immernoch gibt es Umsatzverluste, fallende Aktienwerte und nach und nach verlassen Führungspersonen das Unternehmen. Die Zukunft bleibt also erst einmal ungewiss.
Vor kurzem hat das Unternehmen aber wieder Zynga Poker Classic freigegeben. Nach monatelanger Testphase wurde vor kurzem die neue mobile Version von Zynga Poker veröffentlicht und die klassische entfernt. Die Fans protestierten und wünschten sich das klassische Pokerspiel wieder zurück. Das Unternehmen reagierte entsprechend und gab es wieder frei. Vor allem Poker ist mit über 350 Millionen Spielern Zyngas Haupteinnahmequelle. Die Poker App ist auf Platz 26 der beliebtesten iOS Spiele und auf Platz 8 der Casino Apps. Nun können die Spieler wählen, welche Version sie benutzen möchten und ihre Chips von der alten auch auf die neue Version


Lizenzvergabe für Sportwetten gerichtlich gestoppt

Vor einigen Wochen wurden die Betreiber bekannt gegeben, die eine Lizenz von dem hessischen Innenministerium für Sportwetten erhalten sollten. Die maximale Anzahl der Lizenzen wurde dabei auf 20 festgesetzt. Da es allerdings sehr viel mehr Bewerber gab, war schon im Voraus abzusehen, dass viele Bewerber leer ausgehen würden. Das Innenministerium wählte nach einem Vergabesystem die in seinen Augen 20 besten Betreiber aus, die die höchste Punktzahl bei den Vergabekriterien erreichten. Im August wurden dann die 20 ausgewählten Betreiber von dem hessischen Innenministerium bekannt gegeben. Die 21 Betreiber, die leer ausgingen drohten zum Teil mit Klagen gegen diesen Beschluss.
Wie die Betreiber es auch angekündigt hatten, gab es eine Klagewelle von zwölf Klagen von Anbietern, die bei der Vergabe leer ausgegangen sind, darunter auch der große Anbieter Tipico, der über 850 Wett-Annahmestellen in Deutschland betreibt und über 5000 Mitarbeiter beschäftigt. Das Verwaltungsgericht in Wiesbaden hat nun dem hessischen Innenministerium untersagt diese


Versteigerung der Andy Warhol Gemälde aus der Spielbank Aachen wird stark kritisiert

Die Spielbank Aachen hatte in den 1970er Jahren zwei Bilder von Andy Warhol („Triple Elvis” und „Four Marlons”) für 200.000 DM gekauft. Die Bilder lagerten dann für mehrere Jahre im Depot der Spielbank. Am 12. November sollen sie in New York bei dem berühmten Auktionshaus Christies versteigert werden. Der Betreiber der Aachener Spielbank, das Unternehmen Westspiel, erhofft sich einen Erlös von etwa 100 Millionen Euro. Nun wird der Verkauf der Bilder heftig kritisiert.
Kulturstaatsministerin warnt vor dem Verkauf
Monika Grütters (CDU), die Kulturstaatsministerin, sagte aus, dass die Versteigerung dieser beiden Bilder ein “Tabubruch mit fatalen Folgen” sei, da diese Kunstwerke im öffentlichem Besitz und deutsches Kulturgut seien. Sie sagte zudem auch, dass es noch nie vorher vorgekommen ist, dass eine Landesregierung nationales Kulturgut verkauft, um Löcher im Haushalt zu füllen.
Der Betreiber Westspiel ist ein staatliches Unternehmen. Daher sind diese Gemälde angeblich auch Eigentum des Staates. Nach Angaben des Betreibers wurden die Bilder


US-Beamte verlangen Auslieferung von Online Glückspiel Mogul Calvin Ayre

Einer der Gründer des Glücksspiel-Unternehmens Bodog, Calvin Ayre, gehört zu den reichsten Menschen der Welt und wurde vor einigen Jahren auch von dem People Magazine zu dem heißesten Junggesellen erklärt. Im Jahr 2012 wurden er und seine drei Partner von der Staatsanwaltschaft in Maryland wegen des Betriebs von illegalem Glücksspiel und Geldwäsche verklagt. Seither wurde nicht viel über den Fall bekannt gegeben.
Jetzt versuchen Bundesstaatsanwälte die Auslieferung des kanadischen Staatsbürgers und seiner drei Partner James Philip, David Ferguson und Derrick Maloney zu erreichen. Die vier sind angeklagt $100 Millionen von Konten aus der Schweiz, England, Malta, Kanada und anderen Ländern, auf US-Konten überwiesen zu haben, um Spielern Gewinne auszuzahlen. Des Weiteren sollen sie auch $42 Millionen für Werbung ausgegeben haben. In den USA ist Glücksspiel dieser Art allerdings verboten, was in dem Internet Gambling Enforcement Act von 2006 festgehalten ist. Seither ist Internet Glücksspiel nicht mehr erlaubt und Bodog verstieß


Phil Ivey verliert Klage über £7,7 Millionen wegen Casinobetrug

Das Gerichtsverfahren des amerikanischen Pokerspielers Phil Ivey wurde vor kurzem entschieden. Dabei hatte Ivey die Betreiber des Crockfords Clubs in London auf £7,7 Millionen verklagt, da sich das Casino weigerte ihn diese Gewinnsumme auszuzahlen.
An zwei Tagen im August 2012 spielte der Amerikaner in dem berühmten Londoner Mayfair Casino Punto Banco, eine Variante von Bakkarat. Dabei gewann er insgesamt £7,7 Millionen. Das Casino sagte ihm, dass dieser Gewinn an ihn überwiesen werden würde. Er kehrte dann in die Vereinigten Staaten zurück und stellte dort fest, dass nur sein Einsatz von £1 Million an ihn überwiesen wurde.
Der Betreiber Genting Casinos ist mit über 40 Spielbanken einer der größten Casino-Betreiber im Vereinigten Königreich. Nach Angaben der Gruppe benutzte Ivey eine Spielstrategie, die “Edge Sorting” heißt. Bei dieser Strategie hat der Kunde einen Vorteil gegenüber dem Casino, dennoch bedeutet es nicht, dass es kein Risiko gibt. Das Casino hat aber die Auszahlung des Gewinns


Full Tilt und PokerStars schließen Spieler aus 30 Ländern aus

Zwei der weltgrößten Pokerräume, PokerStars und Full Tilt Poker haben vor kurzem etwa 30 Länder auf ihre schwarze Liste gesetzt. Die betroffen Länder sind meist solche, bei denen Glücksspiel in die Graue Zone fällt oder schlichtweg verboten ist. Der Betreiber der Pokerräume, Amaya Gaming, nennt als Grund für diesen Ausschluss regulatorische Probleme.
Amaya Gaming versucht schon seit einiger Zeit ein Come-back in den USA zu machen. Der Betreiber möchte sich nun auch rechtlich absichern und Schwierigkeiten aus dem Weg gehen, die sich daraus ergeben können, wenn weiterhin Spieler aus den entsprechenden Ländern akzeptiert werden. Die Spieler aus den Ländern, die bereits ein Spielerkonto haben und dort Guthaben verfügbar ist werden nun vom Spiel ausgeschlossen und können nicht länger an den Turnieren teilnehmen. Das Guthaben wird dennoch nicht verfallen, eine Auszahlung wird an die Spieler vorgenommen.
Die Spieler aus den folgenden Ländern können nun keine Registrierungen mehr vornehmen oder Guthaben bei den Poker-Räumen


Die Deutsche Telekom will in das Sportwetten-Geschäft einsteigen

Der größte Anbieter für Telefon- und Internet in Deutschland, die Deutsche Telekom, möchte jetzt mit in das Sportwetten-Geschäft einsteigen, da der lukrative Glücksspiel-Markt in Deutschland jährlich Milliarden umsetzt.
Anteile von einem großen Sportwetten-Anbieter kaufen
Die Telekom steigt natürlich nicht direkt mit einem neuen eigenen Unternehmen in das Sportwettengeschäft ein. Vielmehr wird sie die mehrheitliche Anteilnahme der deutschen Sportwetten GmbH (DSW) erwerben, bei der die Spieler Tipps auf viele verschiedene Sportereignisse setzen können. Eine Sprecherin des Konzerns sagte: “Der Einstieg ist für die Deutsche Telekom interessant, da der Sportwettenmarkt boomt”.
Die Übernahme des DSW durch die Deutsche Telekom hängt aber davon ab, ob der Anbieter auch eine staatliche Konzession für Sportwetten erteilt bekommt. Nach Angaben des hessischen Innenministeriums ist die Konzession aber in Aussicht gestellt worden, es gäbe aber wohl noch eine 15-tägige Stillhaltefrist.
Das hessische Innenministerium hatte vor einiger Zeit die 20 Kandidaten für eine Konzession für Sportwetten veröffentlicht. Dabei wurden verschiedene Kriterien


Spielsüchtige Promis – Hugh Jackman gehört auch dazu

Einer Spielsucht kann jeder fallen, auch prominente Persönlichkeiten sind nicht davon ausgeschlossen. Jetzt hat der berühmte Schauspieler Hugh Jackman gestanden, dass er vom Lottospielen abhängig ist. Der 45-jährige australische Schauspieler, der in seinem letzten großen Film Les Misérables die Hauptrolle hatte, erklärte in einem Gespräch mit der “BamS”, das er bisher schon über 200.000 Dollar für Lottospiele in den letzten 14 Jahren ausgegeben hat. Er hätte zwar auch einige Male etwas gewonnen, einen Jackpot hätte er aber nicht geknackt.
Auch wenn Hugh Jackman kein besonders extremes Beispiel ist, da sein Vermögen auf ca. 100 Millionen Dollar geschätzt wird, und 200.000 Dollar verhältnismäßig wenig sind, ist ausschlaggebend, dass es sich um ein problematisches Spielverhalten handelt, welches er nicht unter Kontrolle bringen kann. Er bezeichnet es selber als Sucht und kann nicht an einem Zeitungsladen vorbeigehen, ohne einen Lottoschein zu kaufen.
Ben Affleck, Shannon Elisabeth, Charlie Sheen und Tobey Maguire
Weitere bekannte Spielsüchtige Prominente sind