Schweizer Spielbanken in Gefahr

Schon seit vielen Jahren leiden die Schweizer Spielbanken und verzeichnen immer niedrigere Bruttospielerträge und Besucher. Durch das neue Spielbankengesetz könnte diese Situation nun noch verschlimmert werden. Die Swiss Casinos sagen nun, dass die gesamte Existenz der Spielbanken in der Schweiz den Ende bevorsteht, wenn die Gesetze so ausgeführt werden.
Es wird erwartet, dass die neuen Gesetze dazu führen, dass die Umsätze weiterhin sinken. Die Swiss Casinos sind kein Branchenverband, sondern einer der größten Betreiber in der Schweiz, die unter anderem Casinos in St. Gallen, Zürich, Schaffhausen und Pfäffikon betreiben. insgesamt gibt es 21 Spielbanken in der Schweiz. Acht dieser haben eine A-Lizenz und 13 weitere eine B-Lizenz. Der Unterschied der Lizenzen ist das Spielangebot und die Beträge der Einsätze.
Philipp Sprenger von dem Verwaltungsrat der Swiss Casinos begründet die Aussagen des Unternehmens damit, dass die Verbände der Casinobetreiber zu träge sein und nur um den heißen Brei reden würden. Die


Viel Ärger um Poker in der Schweiz

Die Schweizer spielen gerne Poker. Bisher ist es aber nur möglich Poker in einem der Casinos zu spielen. Damit waren Pokerturniere auch nur in den landbasierten Casinos möglich. Ein neues Gesetz soll es aber möglich machen das Poker, auch wenn in einem kleineren Rahmen, mit einer kantonalen Bewilligung in Clubs legal sein wird. Ende August soll das Gesetz in Kraft treten. Große Pokerturniere sollen aber weiterhin den Casinos vorbehalten werden. Da diese Regelung es den Spielern ermöglicht auch außerhalb der Casinos zu spielen, gefällt das der Casinoindustrie in der Schweiz natürlich gar nicht.
Der Geschäftsführer des Schweizer Casinoverbands, Mark Friedrich, äußerte, dass auch andere Spiele ermöglicht werden und dass es durch die fehlenden Kontrollmöglichkeiten Probleme mit kriminellen Handlungen und Zutrittbeschränkungen geben wird.
Vor einigen Jahren wurde Poker der Status als Geschicklichkeitsspiel aberkannt. Dadurch mussten dann viele professionelle Poker Clubs schließen. Die Casinoindustrie befürchtet jetzt ihre Spieler zu verlieren und sie ergreifen


Grand Casino Basel zu 1,2 Millionen Euro Strafe verurteilt

Die landbasierten Casinos haben eine Sorgfaltspflicht. Das bedeutet, dass sie verpflichtet sind, die Spieler zu schützen. Dazu gehört es Minderjährigen den Zugang zu dem Casino zu verwehren und auch der Schutz von Spielsüchtigen. Die Casinos müssen also das Spielverhalten der Spieler beobachten und bei Anzeichen von zwanghaften Verhalten einschreiten. Vor allem, wenn ein Spieler regelmäßig in das Casino geht und dort mit sehr viel Geld spielt sollte das Casino genauer nachschauen, ob eine Sucht besteht, oder zum Spaß gespielt wird.
Treuhänder verliert rund 4 Millionen Euro
In dem aktuellen Fall hat das Schweizer Casino Basel seine Sorgfaltspflicht über mehrere Jahre hinweg verletzt. Es geht dabei um einen Treuhänder, der zwischen 2003 und 2008 rund 33,8 Millionen Schweizer Franken (etwa 27,8 Mio Euro) verspielte. Dabei gewann er zwar 29 Millionen wieder, die restlichen 4,8 Millionen Franken (etwa 4 Mio Euro) gingen an das Casino.
Der Treuhänder benutzte Jahrelang das Geld seiner Kunden. Er führte