Spielhallen in Bochum

Casino Bochum

In Bochum gibt es derzeit 88 Spielhallen, noch vor wenigen Jahren waren es 93. Die Zahl der Spielhallen soll, wie in anderen Bundesländern auch, in diesem Jahr weiter reduziert werden. Wie dieses Vorhaben konkret aussehen soll, ist aber noch ungewiss.
Vergnügungssteuer fällt weg
Sicher ist, dass in diesem Jahr die Übergangsfrist des Glücksspielstaatsvertrages aus dem Jahr 2012 ausläuft. Mit der Schließung der Spielhallen werden allerdings auch die jährlichen Einnahmen durch die Vergnügungssteuer stark zurückgehen. Die Verluste liegen bei mehreren Millionen Euro. Allein in der Stadt Bochum werden jedes Jahr zwischen 5,7 und 6,2 Millionen Euro durch Steuern eingenommen. Von den insgesamt 1200 Automaten in Bochum stehen allein 880 Geräte in Spiellokalen. Mit den Änderungen in diesem Jahr wird sich die Zahl der Automaten stark verringern. Ausschlaggebend für die Schließung einer Spielhalle ist vor allem der Abstand zur nächsten Spielhalle. Zwischen zwei Lokalen soll zukünftig ein Mindestabstand von 350 Metern liegen. Schätzungen zufolge


Neues Vergnügungsstättenkonzept geplant

Opladen

Im Leverkusener Stadtteil Opladen gibt es aktuell neun Spielhallenbetreiber. Wie viele davon auch in Zukunft Spielstätten betreiben dürfen, ist derzeit noch unklar und wird sich bis spätestens 2017 klären müssen. Sehr wahrscheinlich werden jedoch nicht alle der neun Konzessionen im kommenden Jahr erneut verlängert.
Mindestabstand ab 2017
Viele der Glücksspielanbieter in Opladen betreiben mehrere Spielstätten, darunter auch vereinzelt Wettbüros. Hintergrund der im kommenden Jahr auslaufenden Konzessionen ist der Glücksspielstaatsvertrag aus dem Jahr 2012, der den Betreibern eine fünfjährige Übergangsfrist gewährt hatte. Spätestens ab November 2017 läuft diese Frist aus. Die Betreiber aus Leverkusen müssen bis dahin eine neue Konzession beantragen, insofern Sie Ihren Betrieb weiter aufrechterhalten möchten. Diese gesetzlichen Änderungen betreffen im Stadtteil Opladen 22 Spielhallenstandorte. Die Voraussetzung für eine neue Lizenz ist der neu festgelegte Mindestabstand von 350 Metern. Dieser gilt sowohl zwischen zwei Spielhallen als auch zwischen Spielstätten und Kinder – und Jugendeinrichtungen. Weiterhin wurde bereits im Jahr 2012 festgelegt,


Boomendes Spielgeschäft

Casino Mühlheim

In der Stadt Mühlheim werden aktuell 620 Spielautomaten betrieben. Laut neuesten Prognosen soll es in diesem Jahr einen Rekordumsatz geben, denn die Bürger von Mühlheim sollen so viel Geld wie noch nie in den Spielautomaten umgesetzt haben.
Umsatz in Millionenhöhe
Schätzungen zufolge liegt der Umsatz in diesem Jahr bei 16,7 Millionen Euro. Diese Zahl scheint umso erstaunlicher, da erst im Jahr 2012 durch den Glücksspielstaatsvertrag eine Eindämmung der Spielhallen und Spielautomaten angekündigt worden war. Seit 2006 hatte sich die Zahl der Spielhallen in Deutschland fast verdoppelt. Allein in Mühlheim stieg die Zahl von 32 Spielhallen im Jahr 2005 auf 62 Spielhallen im Jahr 2012 an. Die Zahl der Automaten stieg innerhalb der genannten 7 Jahre von 254 auf 637 Geräte an. Der Glücksspielstaatsvertrag aus dem Jahr 2012 sollte dieser Entwicklung entgegenwirken. Nach einer Übergangsfrist von 5 Jahren, jedoch spätestens zum 1. Dezember 2017, soll ein Mindestabstand von 350 Metern zwischen Spielhallen eingehalten


Das Ende einer Ära

Spielhalle und Sucht

In den kommenden Wochen ist es soweit. Viele Spielhallen müssen aufgrund neuer gesetzlicher Regelungen schließen. Die Städte rechnen bereits jetzt mit einer riesigen Klagewelle, denn viele Spielhallenbetreiber fühlen sich nicht rechtmäßig behandelt. Unter Ihnen findet sich auch der Glücksspiel-Mogul Paul Gauselmann, der bereits jetzt ankündigte gegen die Willkürlichkeit der Schließungen vorzugehen.
Im Zweifel entscheidet das Los
Mit der ersten, im Jahr 1974 eröffneten Spielhalle Deutschlands, schuf Gauselmann die Grundlage für sein heutiges Glücksspielimperium. Nun soll ausgerechnet diese Spielhalle schließen. Die Entscheidung fiel durch ein Los. Die Spielhalle in Delmenhorst ist nur eine von vielen Spiellokalen, die in naher Zukunft schließen muss. Viele Städte stellen sich bereits jetzt auf unzählige Klagen und anschließende Verfahren ein. In Deutschland gibt es aktuell 316 000 Spielautomaten an denen zwischen 1,5 und zwei Millionen Menschen ihr Geld verzocken. Der Umsatz, der durch die knapp 9000 Spielhallen hierzulande erspielt wird, hat sich in den letzten 10 Jahren fast


Wachsender Druck bei Spielhallenbetreibern

Illegales Glücksspiel

Anbieter von Glücksspielen haben es in jüngster Zeit nicht leicht. Die Neuregelungen des Glücksspielstaatsvertrages, deren Umsetzung 2017 geplant ist, veranlassen auch bei legalen Glücksspielanbietern große Existenzängste. Die Betreiber befürchten, dass es im nächsten Jahr einen radikalen Rückgang von Spielhallen geben wird, da die neuen Vorschriften unter anderem viel weniger Lizenzen zulassen und einen Mindestabstand von 350 Metern zwischen Spielhallen fordern. Pro Standort wird ab kommendem Jahr nur noch eine Lizenz vergeben. Schätzungen zufolge bedeutet dies, dass es einen Spielhallenabbau von rund 80 Prozent geben wird. Einhergehend mit dem Abbau der Spielhallen werden auch bisherige Steuereinnahmen drastisch zurückgehen.
Illegale Angebote aus dem Internet
Neben dieser rückläufigen Entwicklung zieht es vor allem junge Spieler zu Angeboten aus dem Internet. Staatliche Glücksspielanbieter kritisieren diesen Trend stark, denn der Onlinemarkt ist nur schwer regulierbar und die Angebote zumeist illegal. Oftmals ist den Spielern nicht bewusst, dass sie Angebote von illegalen Anbietern nutzen. Viele Anbieter aus dem