Komplizen betrügen Casino in Kolbermoor mit geplantem Raubüberfall

Einsatzwagen

Am 27. Juni ging bei der Polizei in Kolbermoor eine Meldung ein, dass das Casino überfallen wurde. Der Mitarbeiter, der den Vorfall meldete sagte aus, dass ein maskierter Mann das Casino gegen 2.40 Uhr betrat und ihn mit einer Pistole bedrohte. Der Mann verlangte einen vierstelligen Betrag von dem Angestellten und floh danach aus dem Casino. Bei den Ermittlungen der Polizei in der Nacht verdichteten sich bereits Hinweise, dass der Angestellte mit dem Räuber zusammen gearbeitet haben könnte.
Schon am Sonntag wurde ein 20-jähriger Mann in seiner Wohnung festgenommen und gleich am nächsten Tag auch der Angestellte des Casinos. Die Polizisten stellten einen Gasrevolver und einen Teil der Beute sicher. Die beiden hatten sich den Betrag bereits geteilt. Es handelte sich anscheinend um einen geringen Betrag im vierstelligen Bereich.
Die Kriminalpolizei aus Rosenheim ermittelt nun gegen die beiden Tatverdächtigen wegen Vortäuschung eines Raubes und Diebstahl mit Waffennutzung. Beide Tatverdächtige haben die Tat


Telefonbetrüger zocken 3.500 Menschen in Deutschland ab

In Osnabrück haben Ermittler jetzt über eine Betrugsmasche informiert, die vor allem auf ältere Menschen abzielte, aber auch jüngere traf. Insgesamt sollen durch diese Masche seit 2010 über 3.500 Menschen in Deutschland geschätzte 13,5 Millionen Euro verloren haben.
Die Masche der Trickbetrüger war Zielpersonen anzurufen und ihnen mitzuteilen, dass sie gewonnen haben. Dabei haben sich die Betrüger als Notare, Bankangestellte oder Rechtsanwälte ausgegeben und zu einem 5-stelligen Betrag gratuliert. Um diesen Betrag bekommen zu können sollten die Angerufenen einen 4-stelligen Betrag überweisen. Wenn die Opfer bereits bezahlt hatten, dann blieb es wohl nicht nur bei einem Anruf und weitere Anrufe folgten. Dabei haben sich die Betrüger dann als Polizeibeamte ausgegeben und die Opfer beschuldigt Kriminellen geholfen zu haben. Dann sollten weitere Gelder überwiesen werden, um der Polizeiarbeit zu helfen. Mit dieser und ähnlichen Maschen ergaunerten die Betrüger oftmals über 10.000 Euro von den Opfern, von denen viele immer noch daran glauben


Manipulierte Spielautomaten in Dortmund

Vor kurzem wurde eine Gruppe Computerbetrüger bei einer Großrazzia festgenommen. Es wurden dabei von der Polizei Gelsenkirchen in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Essen eine Vielzahl an Haftbefehlen und Durchsuchungsbeschlüssen ausgeführt. Es wurden zum gleichen Zeitpunkt insgesamt 125 Geschäfte und Wohnungen in 6 Bundesländern durchsucht. Der Schwerpunkt der Aktion war aber in Gelsenkirchen und vier der durchsuchten Geschäfte befanden sich in der Innenstadt von Dortmund. Die Polizei rückte zum Teil mit schwer bewaffneten Spezialeinsatzkommandos aus. Bei der Großrazzia konnten diverse Beweismittel beschlagnahmt werden.
Schwerpunkt der Razzia befand sich in vielen Städten in Nordrhein-Westfalen, aber auch in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz, Saarland und Niedersachsen wurden Razzien durchgeführt.
Hauptanklagepunkt ist, dass die Gruppe der Computerbetrüger viele Spielautomaten manipuliert haben soll, um dabei die Gewinnausschüttung zu manipulieren. Dabei waren die Spielautomaten so eingestellt, dass die Spieler wenig Chancen auf einen Gewinn hatten. Der geschätzte Schaden beträgt wohl mehrere Millionen Euro. Dabei wurden nicht nur die


Phil Ivey verliert Klage über £7,7 Millionen wegen Casinobetrug

Das Gerichtsverfahren des amerikanischen Pokerspielers Phil Ivey wurde vor kurzem entschieden. Dabei hatte Ivey die Betreiber des Crockfords Clubs in London auf £7,7 Millionen verklagt, da sich das Casino weigerte ihn diese Gewinnsumme auszuzahlen.
An zwei Tagen im August 2012 spielte der Amerikaner in dem berühmten Londoner Mayfair Casino Punto Banco, eine Variante von Bakkarat. Dabei gewann er insgesamt £7,7 Millionen. Das Casino sagte ihm, dass dieser Gewinn an ihn überwiesen werden würde. Er kehrte dann in die Vereinigten Staaten zurück und stellte dort fest, dass nur sein Einsatz von £1 Million an ihn überwiesen wurde.
Der Betreiber Genting Casinos ist mit über 40 Spielbanken einer der größten Casino-Betreiber im Vereinigten Königreich. Nach Angaben der Gruppe benutzte Ivey eine Spielstrategie, die “Edge Sorting” heißt. Bei dieser Strategie hat der Kunde einen Vorteil gegenüber dem Casino, dennoch bedeutet es nicht, dass es kein Risiko gibt. Das Casino hat aber die Auszahlung des Gewinns