Spielhallen in Bochum

Casino Bochum

In Bochum gibt es derzeit 88 Spielhallen, noch vor wenigen Jahren waren es 93. Die Zahl der Spielhallen soll, wie in anderen Bundesländern auch, in diesem Jahr weiter reduziert werden. Wie dieses Vorhaben konkret aussehen soll, ist aber noch ungewiss.
Vergnügungssteuer fällt weg
Sicher ist, dass in diesem Jahr die Übergangsfrist des Glücksspielstaatsvertrages aus dem Jahr 2012 ausläuft. Mit der Schließung der Spielhallen werden allerdings auch die jährlichen Einnahmen durch die Vergnügungssteuer stark zurückgehen. Die Verluste liegen bei mehreren Millionen Euro. Allein in der Stadt Bochum werden jedes Jahr zwischen 5,7 und 6,2 Millionen Euro durch Steuern eingenommen. Von den insgesamt 1200 Automaten in Bochum stehen allein 880 Geräte in Spiellokalen. Mit den Änderungen in diesem Jahr wird sich die Zahl der Automaten stark verringern. Ausschlaggebend für die Schließung einer Spielhalle ist vor allem der Abstand zur nächsten Spielhalle. Zwischen zwei Lokalen soll zukünftig ein Mindestabstand von 350 Metern liegen. Schätzungen zufolge


Einnahmequelle Glücksspiel

Spielautomaten

Das Glücksspiel an Automaten ist nach wie vor beliebt in Deutschland. Für jeden verspielten Euro an den Glücksspielgeräten wurden in der Stadt Schortens bislang 12 Cent Vergnügungssteuer gezahlt. In der niedersächsischen Stadt summierten sich im letzten Jahr auf diesem Weg 295.000 Euro, die die Stadtkasse auffüllten. Nun soll der Steuersatz von 12 auf 20 Prozent angehoben werden. Die bisherigen jährlichen Umsätze lagen bei knapp 2 Millionen Euro.
Höherer Steuersatz bei sinkender Automatenzahl
Der neue Steuersatz soll im kommenden Jahr eingeführt werden. Nach der Zustimmung durch den Finanzausschuss muss nun noch der Rat endgültig entscheiden, ob der Steuersatz angehoben werden soll. Unklar bleibt, ob mit einer Erhöhung des Steuersatzes auch mehr Geld in die Stadtkasse fließen wird. Denn im Jahr 2017 endet auch die Übergangsfrist des Glücksspielstaatsvertrages aus dem Jahr 2012 und viele Spielcasinos werden Ihren Betrieb im Juni schließen müssen. In der Stadt Schortens gibt es aktuell 81 Spielautomaten, diese sind verteilt


Kontrolle aller Spielhallen

Casino Gladbeck

Im November nächstes Jahres endet die fünfjährige Übergangsfrist des Glücksspielstaatsvertrages. Demnach müssen alle Spielhallen eine neue Lizenz beantragen und nachweisen, dass sie den geänderten Mindestabstand untereinander und zu Schulstätten einhalten. Für die 25 in Gladbeck ansässigen Spielbetriebe wurde ein Mindestabstand von 350 Metern zu Schulbetrieben und anderen Spielstätten festgelegt. Spielhallenkomplexe sollen ab Ende des kommenden Jahres komplett abgeschafft werden.
Frist endet 2017
Für die Spielhallen gilt weiterhin, dass jeder Spielbetrieb dann auch nur noch bis zu 12 Spielautomaten aufstellen darf. Betreiber sind außerdem dazu verpflichtet, die Vorschriften bis Ende November 2017 umzusetzen, bis dahin können sie einen Antrag auf erneute Prüfung bei der Stadt Gladbeck stellen. Sollten die neuen Rahmenbedingungen bis dahin nicht erfüllt werden, muss der Betrieb geschlossen werden. Ob alle der 25 Spielhallen in Gladbeck überhaupt einen erneuten Lizenzantrag stellen, zeigt sich in den nächsten Wochen. Denn viele Betreiber wissen von vornherein, dass ihre Spielhalle die neuen Rahmenbedingungen nicht erfüllen