Wachsender Druck bei Spielhallenbetreibern

Illegales Glücksspiel

Anbieter von Glücksspielen haben es in jüngster Zeit nicht leicht. Die Neuregelungen des Glücksspielstaatsvertrages, deren Umsetzung 2017 geplant ist, veranlassen auch bei legalen Glücksspielanbietern große Existenzängste. Die Betreiber befürchten, dass es im nächsten Jahr einen radikalen Rückgang von Spielhallen geben wird, da die neuen Vorschriften unter anderem viel weniger Lizenzen zulassen und einen Mindestabstand von 350 Metern zwischen Spielhallen fordern. Pro Standort wird ab kommendem Jahr nur noch eine Lizenz vergeben. Schätzungen zufolge bedeutet dies, dass es einen Spielhallenabbau von rund 80 Prozent geben wird. Einhergehend mit dem Abbau der Spielhallen werden auch bisherige Steuereinnahmen drastisch zurückgehen.
Illegale Angebote aus dem Internet
Neben dieser rückläufigen Entwicklung zieht es vor allem junge Spieler zu Angeboten aus dem Internet. Staatliche Glücksspielanbieter kritisieren diesen Trend stark, denn der Onlinemarkt ist nur schwer regulierbar und die Angebote zumeist illegal. Oftmals ist den Spielern nicht bewusst, dass sie Angebote von illegalen Anbietern nutzen. Viele Anbieter aus dem


Das Ende des Lottos

Ende des Lottos

Lotto erlebt seit einigen Jahren stark rücklaufende Zahlen und das, obwohl die Glücksspielbranche einen starken Boom erlebt. Die Konkurrenz aus dem Internet und den halblegalen Sportwettbüros wächst stetig, auch wenn die rechtliche Grundlage nach wie vor fehlt. Lotto unterliegt derzeit noch dem staatlichen Monopol und es scheint, als ob es in kommender Zeit noch keine Öffnung des Marktes für Wettbüros oder Onlinecasinos geben wird, da der Glücksspielstaatsvertrag von den Bundesländern immer noch hochgepriesen wird.
Länder halten am Glücksspielstaatsvertrag fest
Glaubt man den Zahlen, hat sich die Zahl der Lottospieler seit dem Jahr 2009 um die Hälfte reduziert, während der unkontrollierte illegale Glücksspielmarkt weiter wächst. Demnach bleiben die Ansprüche des derzeit noch geltenden Glücksspielstaatsvertrages, Spielsucht zu bekämpfen und den Markt zu regulieren, auf der Strecke. Außerdem verzichten die Länder dadurch auf Steuereinnahmen in Millionenhöhe. Ein weiterer vermeintlicher Grund warum sich die Länder noch gegen eine Gesetzesänderung und damit gegen das staatliche Lottomonopol wehren,