Full Tilt und PokerStars schließen Spieler aus 30 Ländern aus

Zwei der weltgrößten Pokerräume, PokerStars und Full Tilt Poker haben vor kurzem etwa 30 Länder auf ihre schwarze Liste gesetzt. Die betroffen Länder sind meist solche, bei denen Glücksspiel in die Graue Zone fällt oder schlichtweg verboten ist. Der Betreiber der Pokerräume, Amaya Gaming, nennt als Grund für diesen Ausschluss regulatorische Probleme.
Amaya Gaming versucht schon seit einiger Zeit ein Come-back in den USA zu machen. Der Betreiber möchte sich nun auch rechtlich absichern und Schwierigkeiten aus dem Weg gehen, die sich daraus ergeben können, wenn weiterhin Spieler aus den entsprechenden Ländern akzeptiert werden. Die Spieler aus den Ländern, die bereits ein Spielerkonto haben und dort Guthaben verfügbar ist werden nun vom Spiel ausgeschlossen und können nicht länger an den Turnieren teilnehmen. Das Guthaben wird dennoch nicht verfallen, eine Auszahlung wird an die Spieler vorgenommen.
Die Spieler aus den folgenden Ländern können nun keine Registrierungen mehr vornehmen oder Guthaben bei den Poker-Räumen


PokerStars und Full Tilt Poker für $4,9 Milliarden an Amaya Gaming verkauft

Vor einigen Tagen hat die Rational Group dem Verkauf von PokerStars und Fulltilt Poker für 4,9 Milliarden Dollar an Amaya Gaming, einem kleineren kanadischen Unternehmen für Glücksspielgeräte, zugestimmt. Am 30. September wird dieser Vertrag dann in die Realität umgesetzt werden.
Full Tilt und PokerStars – die beliebtesten Pokerräume der Welt
Auf den beiden Webseiten PokerStars und Full Tilt Poker sind mittlerweile über 85 Millionen Spieler registriert. Damit gehören die Webseiten zu den lukrativsten der Welt. In den USA ist Online Glücksspiel bis Dezember 2011 verboten gewesen. Nach rechtlichen Problemen wurde Pokerstars kurzzeitig geschlossen und musste im Jahr 2012 dann 731 Millionen Dollar Strafe zahlen, da es wegen Geldwäsche verklagt wurde. Mittlerweile etabliert sich das Unternehmen aber wieder, obwohl es dem Unternehmen schwer fällt, ihre Position auf dem US-amerikanischen Markt zu festigen.
Die Finanzierung dieses Handels und was sich Amaya erhofft
Das kanadische Unternehmen Amaya holte sich die finanzielle Unterstützung von den Geldgebern Deutsche Bank