Automatenmanipulation – Betrüger vor Gericht

Spielautomatenbetrug

Vergangenen Donnerstag begann der Prozess gegen zwei Automaten – Betrüger vor dem Essener Gericht. Der Fall der zwei Männer, die für Betrugsmaschen an Spielautomaten verantwortlich sein sollen, sorgte bereits im letzten Jahr für Schlagzeilen in ganz Deutschland. Angeklagt sind der Technische Leiter und der Geschäftsführer eines bekannten Automatenunternehmens. Die beiden Angeklagten, die mithilfe einer Verbrecherbande aus Gelsenkirchen Spielautomaten zu ihren Gunsten manipuliert haben sollen, müssen sich aktuell vor Gericht für ihre Taten verantworten.
Der Tatvorwurf
Die Manipulation der Automaten durch eine speziell veränderte Software bewirkte, dass die Spielautomaten einen geringeren Gewinnbetrag auszahlten, als es das Gesetz vorsieht. Obendrein konnten die Betrüger mithilfe der veränderten Software Spielautomaten komplett leeren, sodass sie zusätzlich hohe Geldbeträge erwirtschaften konnten. Die richtige Tastenkombination auf den Automaten veranlasste die manipulierten Geräte dazu, das gesamte Geld auszuschütten. Das so gestohlene Geld wurde anschließend von weiteren Komplizen eingesammelt. 2015 konnte die Verbrecherbande dann letztlich überführt werden. Die Polizei führte im


Manipulation im Glücksspiel – Betrug in neun Bundesländern

Spielhalle

Letzte Woche wurde eine Verbrecherbande aus Schleswig-Holstein gefasst. Mehrere Männer sollen laut Angaben der Polizei Spielautomaten manipuliert und Beihilfe zum Steuerbetrug begangen haben. Am vergangenen Donnerstag wurden anlässlich zu diesen Vorwürfen und mithilfe von 650 Polizeibeamten Razzien in neun Bundesländern durchgeführt. Insgesamt wurden bei der Kontrollaktion 114 Spielcasinos, Wohn – und Geschäftsräume gründlich durchsucht. Am Ende des Tages wurde ein Hauptverdächtiger aus Schleswig-Holstein verhaftet. Bei ihm wurden unter anderem zwei Schusswaffen sichergestellt.
Manipulation und Steuerbetrug stehen im Vordergrund
Die Täter sollen durch die Manipulation von Software höhere Gewinne an Glücksspielgeräten ergaunert haben und so große Gewinnsummen erwirtschaftet haben. Weiterhin sollen die Bandenmitglieder illegale Geschäfte mit Automatenaufstellern gemacht haben und diese so beim Steuerbetrug unterstützt haben. Die manipulierten Geräte wurden mithilfe der schädlichen Software zugunsten der Automatenaufsteller verändert und schütteten dadurch unterdurchschnittlich niedrige Geldsummen aus. Die Spieler machten dadurch weniger hohe Gewinne, während die Automatenaufsteller sich durch Steuerbetrug strafbar machten. Bei der Razzia