Die Geldverteilung der Lottogesellschaften

Lottogesellschaften

Dass die Einnahmen der staatlichen Lottogesellschaften zu einem Großteil gemeinnützigen Organisationen zugutekommen, ist allseits bekannt und wird immer wieder auch vonseiten der Lotto-Anbieter hervorgehoben. Welche hohen Geldsummen aber an Politiker gezahlt werden oder für Gehälter in den eigenen Reihen ausgegeben werden, wird häufig verschwiegen.
Lotto – das beliebte Glücksspiel
Das Jahr 2015 war für die Lottobranche ein sehr erfolgreiches Jahr. Der Umsatz der 16 staatlichen Lotto-Anbieter lag bei 7,3 Milliarden Euro, was auf die erhöhten Spielteilnahmen und – umsätze zurückzuführen ist, die von 2014 auf 2015 um vier Prozent angestiegen sind. Auch wenn der Trend gerade bei vielen jungen Spielern aktuell weg vom Lotto hin zu Angeboten aus dem Internet geht, lässt sich anhand dieser Zahlen erkennen, dass das Lottospielen nach wie vor zu den beliebtesten Glücksspielarten zählt. Auch die Tatsache, dass in etwa 90 Prozent der Lottoeinnahmen wieder in die Gesellschaft investiert werden, lässt Lotto als eine sehr soziale Form des


Das Ende des Lottos

Ende des Lottos

Lotto erlebt seit einigen Jahren stark rücklaufende Zahlen und das, obwohl die Glücksspielbranche einen starken Boom erlebt. Die Konkurrenz aus dem Internet und den halblegalen Sportwettbüros wächst stetig, auch wenn die rechtliche Grundlage nach wie vor fehlt. Lotto unterliegt derzeit noch dem staatlichen Monopol und es scheint, als ob es in kommender Zeit noch keine Öffnung des Marktes für Wettbüros oder Onlinecasinos geben wird, da der Glücksspielstaatsvertrag von den Bundesländern immer noch hochgepriesen wird.
Länder halten am Glücksspielstaatsvertrag fest
Glaubt man den Zahlen, hat sich die Zahl der Lottospieler seit dem Jahr 2009 um die Hälfte reduziert, während der unkontrollierte illegale Glücksspielmarkt weiter wächst. Demnach bleiben die Ansprüche des derzeit noch geltenden Glücksspielstaatsvertrages, Spielsucht zu bekämpfen und den Markt zu regulieren, auf der Strecke. Außerdem verzichten die Länder dadurch auf Steuereinnahmen in Millionenhöhe. Ein weiterer vermeintlicher Grund warum sich die Länder noch gegen eine Gesetzesänderung und damit gegen das staatliche Lottomonopol wehren,